Als Experte für die Verarbeitung hochwertiger Materialien hat sich die Amtmann GmbH & Co. Papierverarbeitung KG vor allem in der Kosmetik- und Modeindustrie einen Namen gemacht. Die durchweg hochwertigen Verpackungen, Displays, Dispenser, Deckenhänger oder Schaufensterdekorationen unterstreichen optisch und haptisch die Wertigkeit der Marken und Produkte.
Mit der Investition in eine Gulla-Lackiermaschine der Firma Billhöfer legte Otwin Amtmann im Jahr 1955 das Fundament für die Erfolgsgeschichte Amtmann. Anfangs tat sich der Betrieb besonders in der Lackentwicklung und -herstellung hervor. Ein erster Meilenstein war die Premiere eines revolutionären Lackierpräparats, der folienartige Filme auf Papier auftrocknete. Das Kunstdruckpapier blieb dabei so elastisch, dass beim Nuten keine Brüche auftraten. In den 60er Jahren erweiterte Amtmann das Leistungsspektrum um die Produktion von Leichtplakaten mithilfe der in Eigenregie konstruierten Maschine LK 2.000 und den Druck auf Blisterverpackungen. Die neu erschlossenen Geschäftsfelder führten sukzessive zu einer Verlagerung des Produktionsschwerpunkts auf die Papierverarbeitung.
In den 80er Jahren hatte der international erfolgreiche Betrieb mehrere Schicksalsschläge zu verkraften, so unter anderem einen Großbrand des südlich von München in Brunnthal beheimateten Firmensitzes und den Tod des Firmengründers. Seit 1993 lenkt Matthias Amtmann die Geschicke des Unternehmens, der wenige Jahre später im Rahmen einer notwendig gewordenen Kapazitätserweiterung den Neubau des Firmengebäudes in Angriff nahm. Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur heutigen Marktstellung war ferner der Start einer eigenen Musterfertigung mit moderner Cut- und Plottertechnologie mit einem Bogenmaß von bis zu 1.200 x 1.700 mm. Einen weiteren Schritt nach vorn machte Amtmann mit der Inbetriebnahme einer der größten Stanzmaschinen für die Verarbeitung von bis zu 1.300 x 1.800 mm großen Produkten.
„Eine ausgewiesene Stärke von Amtmann ist die Entwicklung von Konzepten, auf deren Basis komplette Werbemittelpaletten erstellt werden“, fügt Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Matthias Amtmann hinzu. „Wir sind hauptsächlich für die Mode- und Kosmetikindustrie tätig, für die wir auf Papier basierende Verpackungen für Luxusmarken, Schaufensterdekorationen und -einrichtungen sowie Werbemittel für die Präsentation am Point-of-Sale produzieren. Dazu zählen Specials wie aufwendig gestaltete Thekendisplays mit integrierten Produkten, die vom Kunden nach der Entnahme des Artikels als Weihnachtsdekoration genutzt werden können. Ansonsten liegt der Schwerpunkt für den Point-of-Sale auf Verpackungen, Dispensern, Displays und Deckenhängern. So produzieren wir zum Beispiel für Estée Lauder die komplette Range für den Counter.“
Das Leistungsportfolio des Unternehmens beinhaltet die Beratung und Konzeption, die Entwicklung und Musteranfertigung sowie den Druck, die manuelle und maschinelle Weiterverarbeitung sowie die Konfektionierung und den Versand mit eingeschlossen. „Amtmann ist ein versierter Spezialist für die Verarbeitung hochwertiger Materialien, die am Point-of-Sale aus der Masse hervorstechen und die Aufmerksamkeit des Verbrauchers auf sich ziehen. Des Weiteren heben sie die Wertigkeit des Produkts hervor“, fügt Marketing- und Vertriebsleiter Friedrich Zellner hinzu. „Wir verstehen die Wirkmechanismen der Märkte und entwickeln hochwertigste POS-Materialien, die ihren Zweck zielgenau erfüllen.“
Zu den zufriedenen Kunden von Amtmann gehören unter anderem Audi, Art Deco, BMW, Constantin Film, DKNY, Infineon Technologies, Media Markt, Osram, Saturn, Timberland, Tommy Hilfiger oder Villeroy & Boch. Im Zuge der Neukundengewinnung hat sich Amtmann zum Ziel gesetzt, sich nicht mehr auf die Funktion als Dienstleister für die Druckindustrie zu beschränken, sondern den Bekanntheitsgrad mithilfe eigener Werbe- und Marketingmaßnahmen aktiv zu erhöhen. Zu diesem Zweck beteiligte sich das Unternehmen zuletzt mit mehreren Exponaten an dem Wettbewerb ‚Superstar’, mit dem der display Verlag herausragende werbliche Leistungen rund den POS würdigt. „Wir werden künftig verstärkt direkt auf unsere Kunden zugehen“, gibt Matthias Amtmann die Marschroute vor. „Der Fokus wird weiterhin auf Leistungen rund um die Papierverarbeitung liegen. Der Trend am Point-of-Sale geht weg vom Kunststoff, was uns entgegenkommt. Nachhaltige Produkte aus wiederverwertbaren Naturstoffen sind gefragt, wie sie Amtmann im Programm hat. Den Geschäftsbereich POS wollen wir daher forcieren und uns auch über Kooperationen als kreativer Partner und Problemlöser profilieren.“
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